Stefan Klein, Erster Bürgermeister der Stadt Salzgitter, begrüßte im Namen von Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Rat der Stadt und Verwaltung den Ortsbürgermeister der Ortschaft Nordost Christian Striese, die Vertreterinnen und Vertreter des Ortsrates und des Sanierungsbeirates. Sein Dank galt allen Akteurinnen und Akteuren im Quartier, die das Fest organisiert hatten. Der Erste Bürgermeister bedankte sich darüber hinaus beim Landschaftsarchitektenbüro Spalink/Sievers für die gelungene Planung und bei der Nordwestdeutschen Baugesellschaft Salzgitter für die Umsetzung des neuen multifunktionellen Platzes.
Der Erste Bürgermeister erinnerte an den Spatenstich im Juli 2023 auf dem in die Jahre gekommenen grauen Parkplatz: „Damals habe ich gesagt, dass der Spatenstich ein guter Tag für Steterburg ist. Ich wiederhole mich gern, wenn ich erneut sage, dass heute ein guter, ja ein besonders guter und schöner Tag für Steterburg ist. Dank vieler Beteiligter fand die Umgestaltung statt. Hand in Hand haben verschiedene Firmen zusammengearbeitet. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen!“
Ein attraktiver neuer Platz sei entstanden, der das Quartier bereichere. Ein toller Platz für alle, der vielfältig genutzt werden könne.
Stefan Klein bedankte sich besonders beim Ortsrat und der Kommunalpolitik, die sich dafür eingesetzt hatten, dass Steterburg in das Programm der Städtebauförderung aufgenommen wurde. Seitdem sei viel Positives umgesetzt worden. Darüber hinaus wünschte er für die weiteren Vorhaben viel Erfolg.
Sabine Naats, Quartiersmanagerin, bedankte sich bei allen Partnerinnen und Partnern für das gelungene Fest. Alle Beteiligten tragen die Aktionen im Quartier mit und bringen sich mit viel Engagement für die Gemeinschaft ein. Der neue Platz sei ein großer Gewinn für Steterburg und biete viele Möglichkeiten für Aktivitäten.
Die vielen Kinder waren angesichts der vielen neuen Spielmöglichkeiten ebenso begeistert wie die Erwachsenen, die den neuen multifunktionalen Ort entdeckten, lobten und gemeinsam feierten.
- Der öffentliche Platz vor der Grundschule Steterburg wurde zu einem multifunktionalen Ort zum Verweilen und Spielen umgestaltet
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- Viele neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Roller
- Ein aufgemalter Verkehrsübungsparcours und andere aufgemalte Lernspiele
- Neue Spielgeräte und Sitzmöglichkeiten
- Mit der Neugestaltung wurde die Schulwegsicherheit erhöht und das Angebot an attraktiven Aufenthaltsflächen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an bedeutsamer Stelle in Steterburg erweitert.
- Eine breite Treppe und eine Rampe führen hinauf auf den oberen Platz und zum neuen Durchgang zum Klosterweg.
Durch diese Umgestaltung entstand ein neuer direkter Verbindungsweg von der Breslauer Straße zum Klosterweg und Hagenholz: Zukünftig können Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer den Klosterweg über einen Verbindungsweg vom Vorplatz erschließen. Ein Umweg außen um das Schulgelände ist nicht mehr notwendig.
- Die Neugestaltung des öffentlichen Platzes vor der Grundschule ist ein Projekt des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“).
- Auf dem öffentlichen Platz entstand ein neuer Ort zum Verweilen und Spielen. Begrünungen rund um den Bereich verschönern den Platz.
- Start für die Neugestaltung des rund 1.900 Quadratmeter großen öffentlichen Platzes vor der Grundschule in Steterburg war am 7. Februar 2023.
Der Spatenstich war am 7.7.2023.
Ausblick:
Nach dem Tag der Städtebauförderung steht als nächstes Projekt der neue Stadtteilgarten auf dem Programm (über die Sommerferien hinaus).
Die Stadt Salzgitter befindet sich in Steterburg seit 2015 in einem umfassenden, integrierten und langfristig angelegten Stadtumbauprozess. Das Sanierungsgebiet „Soziale Stadt Steterburg“ ist ein Teil des Stadtteils Thiede im Norden der Stadt Salzgitter. Steterburg besitzt eine attraktive gartenstadtähnliche Siedlungsstruktur mit großzügigen grünen Flächen und Straßenräumen. Rund 3.000 Menschen wohnen innerhalb der Sanierungsgrenzen. In Steterburg gibt es eine Reihe städtebaulicher, struktureller und sozialräumlicher Herausforderungen und Problemlagen, die für die Entwicklung des Quartiers von besonderer Bedeutung sind.
Seit 2015 wird Steterburg über das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ (jetzt: Sozialer Zusammenhalt“) gefördert. Es wird gemeinsam von Bund, Land und Kommunen getragen. Die Fördermittel werden zu 2/3 von Bund und Land als Refinanzierung der Stadt zur Verfügung gestellt. Die Stadt trägt entsprechend ihren Eigenanteil von 1/3 der Aufwendungen.
Die Aufwertung des öffentlichen Raums nimmt bei der städtebaulichen Sanierung in Steterburg eine zentrale Rolle ein. Mit der Verbesserung des Wohnumfeldes und dem Bau von Verweil-, Spiel- und Begegnungsorten kann die Lebensqualität im Sanierungsgebiet maßgeblich gesteigert werden. Gleichzeitig können positive Effekte für das Image des Quartiers erzielt werden.
Mit der Gründung des Sanierungsbeirates 2019 engagieren sich Anwohnerinnen und Anwohner sowie Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Institutionen ehrenamtlich in einem Gremium, um die Entwicklung in Steterburg weiter positiv zu gestalten. Ein wichtiges Element ist dabei der Verfügungsfonds: Damit stehen Gelder für Ideen und Maßnahmen bereit, die Steterburg schöner und attraktiver machen: 22 von Bürgerinnen und Bürgern bemalte Stromverteilerkästen; Seniorenbänke; eine Lichtanlage und Pflanzkästen mit Blumen gehören unter anderem dazu und bereichern das Quartier.
Die Stadt Salzgitter wurde seit Beginn der Sanierungsmaßnahme vor Ort durch das von ihr beauftragte Quartiersmanagement unterstützt. Ihm obliegt die Koordination, Beteiligung und Information zwischen der Verwaltung, der Politik, den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Akteurinnen und Akteuren im Quartier.
2020 wurde die Struktur der Städtebauförderung grundlegend erneuert. Das bisherige Programm „Soziale Stadt“ wird im neuen Programm „Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ fortgeführt und entwickelt. Die Programmziele bestehen weiterhin darin, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken.